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So geht Karriere bei KMpro

Im Gespräch: Michael Kreitinger und Benjamin Hofmann Um Partner zu werden, muss man Jahrzehnte für ein und dieselbe Kanzlei schuften: So ist das meistens. Nicht aber bei uns. Benjamin Hofmann (BHO) ist seit 2019 bei KMpro, seit 2020 geprüfter Steuerberater und seit diesem Jahr Partner. Nach seiner Ausbildung zum Steuerfachangestellten bei einer mittelständischen Kanzlei, in der er die Bereiche Steuerdeklaration und Jahresabschlusserstellung verantwortete, bildete er sich zum Steuerfachwirt und Steuerberater fort. Dieses fundierte Fachwissen in Kombination mit praxisnaher Umsetzung war der Grundstein für seine Karriere. Gemeinsam mit Michael Kreitinger (MKR) erzählt er, wie sich ihre Wege kreuzten.

Herr Hoffmann, warum haben Sie sich entschieden, Steuerberater zu werden?

BHO: Als Kind oder Teenager hat – so glaube ich – keiner den Wunsch, Steuerberater zu werden. Selbst ich nicht: Ich wollte damals unbedingt Schreiner werden. Doch ich habe mich für ein Praktikum in einer Steuerkanzlei angemeldet. Und was soll ich sagen: Es hat mir gefallen und ich habe den Ehrgeiz entwickelt, Steuerberater zu werden.

Was mögen Sie an Ihrem Beruf am meisten?

BHO: Am meisten mag ich die direkte Arbeit mit den Mandanten und den Menschen, die hinter einem Unternehmen stecken. Anders als man meinen könnte, ist als Steuerberater jeder Tag komplett neu. Jeden Tag kommen Mandanten mit ihren Herausforderungen auf uns zu und zudem gibt es regelmäßig Rechtsänderungen. Das alles macht meinen Beruf sehr spannend und abwechslungsreich. Mehr noch: Man ist gezwungen, sich stetig weiterzuentwickeln und dazuzulernen. Statt sich entspannt zurückzulehnen, muss man immer einen Schritt vorausdenken. Das macht für mich den Reiz aus.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Heimat?

BHO: Der Landkreis Cham hat eine perfekte Mischung: Wir haben uns den ländlichen Charme erhalten, aber vor allem in den letzten Jahren deutlich an Attraktivität zugelegt – sowohl für Unternehmen als auch für Arbeitnehmer. Das spiegelt sich auch in den Branchen unserer Mandanten wider: Von Metzgern und Handwerkern bis hin zu Hightech-Unternehmen ist alles dabei. Dieser Mix würde mir in einer Großstadt fehlen. Aber nicht nur das: Auch die herrliche Natur und der Bayerische Wald machen unsere Heimat sehr lebenswert.

Wie haben sich Ihre Wege mit KMpro gekreuzt?

BHO: Michael Kreitinger und ich stammen aus demselben Dorf und kannten uns bereits. Als wir uns wieder mal zufällig über den Weg gelaufen sind, sind wir ins Gespräch gekommen und haben bald gemerkt: Das passt zu 100 Prozent.

Wie kann man sich das vorstellen: Redet man gleich offensiv über eine Partnerschaft?

BHO: Tatsächlich war es so. Wir haben von Anfang an sehr offen geredet und das Thema kam schon in den ersten Treffen zur Sprache. Man muss dazusagen, dass ich auch in meiner vorherigen Kanzlei den Wunsch und die Möglichkeit hatte, Richtung Selbstständigkeit zu gehen. Partner in einer jungen, dynamischen Kanzlei zu werden, war für mich eine fantastische Perspektive. Dafür bin ich Michael sehr dankbar.

MKR: Warum soll man sich unnötig aufhalten, wenn alles passt? Ich freue mich ungemein, Benjamin Hofmann als Partner zu haben. Ich schätze ihn persönlich und fachlich sehr. Weil ich ihn schon lange kenne, bin ich absolut überzeugt, dass er der Richtige für diese Position ist. Der beste Beweis ist das hohe Ansehen, das er schon nach kurzer Zeit bei uns in der Schwanenstraße genießt. Das liegt auch an seiner fachlichen Kompetenz, aber vor allem an seiner lockeren und fröhlichen Art und seiner stets offenen Tür für das gesamte Team.

Was hat sich verändert, seit Sie Partner sind?

BHO: Schnittstellen mit Themen aus dem HR-Bereich (Anm. d. Redaktion: Human Resources) hatte ich auch vorher schon. Neu dazugekommen ist die Verantwortung für unsere Mitarbeiter. Als Partner ist es mir ein Anliegen, immer die Nähe zu ihnen zu suchen und sie bestmöglich zu unterstützen – sei es fachlich oder auch privat. Ich muss zugeben: Das ist eine große Aufgabe. Aber sie macht mir Spaß und ich entwickle mich laufend weiter. Ebenfalls neu für mich ist die Herausforderung, ein Unternehmen zu führen.

Wodurch zeichnet sich KMpro aus – vor allem, seit die Kanzlei so groß geworden ist?

BHO: Das ist ganz klar die Nähe zu unseren Mandanten. Trotz unserer Größe kommunizieren wir immer auf Augenhöhe: Wir sehen nicht einfach nur die Zahlen, sondern möchten auch hinter die Kulissen blicken, um unsere Mandanten kennenzulernen und zu verstehen, was sie antreibt. Das gelingt uns deshalb so gut, weil unsere Mitarbeiter ein ausgeprägtes Fachwissen in jeglichen Themen der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung mitbringen. Dazu kommt, dass wir den Anspruch haben, immer beste Qualität zu liefern. Das ist der Grund, warum sich bei uns Mandanten aus den unterschiedlichsten Branchen gut beraten fühlen – Start-ups, Technologieunternehmen, Einzelhandel, Baugewerbe oder sogar Aktiengesellschaften.

MKR: Das ist absolut richtig. Wir zeigen auf diese Art und Weise, dass wir nie den Bezug zur Basis verlieren. Hinzukommt, dass wir unser Kompetenzportfolio in den vergangenen Jahren enorm gesteigert haben. Wir sind also nicht mehr der reine Steuerberater, sondern unterstützen unsere Mandanten mit hochspezialisiertem Wissen in der Wirtschaftsprüfung, Transaktionsberatung, Consulting und Reporting. Das ist schon eine Hausnummer – und um diese Qualität dauerhaft zu sichern, haben wir mit Hans Eibl sogar ein eigenes Qualitätsmanagement aufgebaut.

Da gibt es bestimmt noch weitere Pläne …

BHO: Natürlich – die sind zum Teil sogar schon umgesetzt. Wir haben den KMpro Club ins Leben gerufen. Er ist ein Verbund aus Steuerberatern an mittlerweile sechs Standorten. Jeder von ihnen hat Zugriff auf unser KMpro Expertennetzwerk. Unser Ziel dahinter ist einerseits, weitere Kanzleien in unsere KMpro-Familie aufzunehmen. Andererseits aber möchten wir auf diese Weise jungen, motivierten Steuerberatern, die sich selbstständig machen möchten, eine wertvolle Hilfestellung an die Hand geben.

Mitglied bei KMpro zu sein, zahlt sich also aus?

MKR: Definitiv. Egal ob ein neues Mitglied kurz vor seiner Kanzleigründung steht oder bereits eine Kanzlei führt: Mit unserem kompletten Onboardingservice sind wir fachlicher und organisatorischer Ansprechpartner und bieten einen perfekten Rahmen für den nächsten Schritt in Richtung Kanzleidigitalisierung. Das spart Kosten bei der Kanzleigründung und beim Wachstum. Damit können wir Kanzleien auf ein neues Level heben. Interessant ist vor allem: Auf unser geballtes Wissen, das Kompetenznetzwerk und den zentralen IT-Support haben alle Mitglieder Zugriff. Zusätzlich profitieren sie vom Markenwert KMpro. Gemeinsam mit unserer Marketingagentur stärken wir den Auftritt jedes einzelnen Standortes und bauen so gemeinsam die Marke KMpro weiter aus. In Summe schaffen wir so für unsere Mitglieder ein Gefühl einer großen Familie.

Die Standorte von KMpro konzentrieren sich aktuell auf den Süden Bayerns. Was spricht gegen Nordbayern?

MKR: Tatsächlich gar nichts. Wir verfolgen eine klare Strategie, wie wir die KMpro-Familie in den nächsten Jahren weiter ausbauen wollen. Dazu zählt auch der nordbayerische Raum. Mit unserem Senior Partner Ralf Broschulat haben wir einen fantastischen Kollegen, der dieses Thema mit einem Mix aus jahrelanger Erfahrung und neuem frischen Wind vorantreiben wird. Wir haben das Ziel, auch im Verbund weiter zu wachsen – aber nicht um jeden Preis. Wichtiger als reines Wachstum ist, dass neue Kandidaten zu unseren Werten und Vorstellungen passen. Und sind wir mal ehrlich: KMpro steht noch am Anfang einer langen Entwicklung. Da wird sich noch einiges tun.

So wie auch beim Thema Digitalisierung: Wie lösen Sie das bei KMpro?

BHO: So viel ist klar: Die Digitalisierung ist keine Eintagsfliege. Sie wird uns für immer begleiten. Deshalb setzen wir bereits seit vielen Jahren auf digitale Lösungen. Unser Ziel: Wir wollen der breiten Masse immer einen Schritt voraus sein. Das muss unser Anspruch sein und das ist auch die Herausforderung, der KMpro gerecht werden muss. 

Blicken wir doch einmal in die Zukunft: Wo sehen Sie KMpro in zehn Jahren?

BHO: Ich denke, dass wir weiterwachsen, dass unsere Standorte und Kompetenzen noch breiter gefächert sein werden und viele starke Persönlichkeiten wie Thomas Stangl, Thomas Grigoleit oder Martin Schiller zur KMpro-Familie stoßen. Mein Wunsch ist es, dass unsere Marke noch mehr Präsenz erreicht und wir im kompletten bayerischen Raum ein Begriff sind. Davon profitieren wir alle auf fachlicher Ebene – und am Ende jeder unserer Mandanten. Ohne überheblich klingen zu wollen: Ziel ist es, in den kommenden zehn Jahren so viele Standorte unter KMpro zu vereinen, dass jeder im Raum Bayern vor Ort die Möglichkeit hat, sich von uns beraten zu lassen.


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